Gestohlene Zeit

Der Esperanto Platz, wie er sich aktuell der Zeit darstellt: Reine Platzverschwendung!

Das ist ein Foto vom Esperanto Platz in München. Der Platz liegt direkt an der Theresienwiese. Ein weltbekanntes Volksfest ist als Oktoberfest bekannt, das weltweit einige hunderttausend Menschen anzieht. Das Fest fängt jedes Jahr am 3. Samstag im September an und dauert zwei Wochen.  Von Australien bis Brasilien  kommen Menschen überall her, um dieses Volksfest (auch größtes Bier-Fest der Welt bekannt) zu besuchen. Ob mit Wiesen oder ohne Wies’n sind in der Gegend Parkplätze Mangelware. Auf diesem Esperanto Platz hatten früher ca. zehn Autos zum Parken Platz gefunden. Man konnte die Autos hintereinander hinstellen. Der vordere Wagen musste über den Bürgersteig wegfahren, so dass keiner den anderen störte und alle Beteiligten glücklich waren. Bis man auf den Bürgersteig ein paar Sitzbänke festmontiert hat. Also man kann nicht mehr aus der Parklücke hinausfahren und man ist blockiert, so dass man den „Hintermann“, also den blockierenden Wagen abschleppen muss.

Wo früher die Möglichkeit zur Abfahrt bestand, blockieren heute Sitzbänke den Weg. Überflüssiger Schnickschnack: Bei Regen sitzt hier niemand und bei Sonnenschein wird jeder im schattenlosen Raum gegrillt

Wie es so ausschaut, hat es jemandem weh getan, dass die Autos über den Bürgersteig raus fuhren. Autsch! Anders kann man es nicht erklären. Oder ist es etwa ein Sadist, der die Autos und die Autofahrer hasst? Schaut dieser Sadist möglichst viel Spielraum für die Autos zu vernichten, dass die Autos oder Autofahrer in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt werden?  Es gibt nämlich viele Beispiele in unserem täglichen Leben, wo die Lebensräume für Autos beziehungsweise Autofahrer kleiner gemacht oder abgeschafft werden. Und das wird im Namen der Menschheit gemacht. Angeblich will man damit Autos und Autofahrer verjagen und viel Platz für Radfahrer und andere Menschen schaffen. Man behauptet, dass es zu viele Autos gäbe. Muss man deswegen wirklich die Autos verbieten?

Die Straßen wurden früher zum Fahren groß und  breit gebaut, dass man fahren konnte: Mit Steuergeldern! Jetzt werden die selben Straßen umgebaut, dass man nicht mehr fahren kann: Ebenfalls mit Steuergeldern. Beziehungsweise durch Missbrauch der Steuergelder! Ich meine, man sollte diesen Missbrauch verfolgen und den verantwortlichen Personen das Handwerk legen.

Man will angeblich die Umwelt retten und legt dafür den Verkehr lahm. In zwanzig- oder dreißig Jahren wird es vielleicht dazu kommen, dass die Autofahrer es satt bekommen und auf Autos verzichten, was ich allerdings nicht glaube. Wenn das doch klappen sollte, wird es bis dahin keine Atemluft mehr geben, weil durch die Staus so viel Abgase produziert werden, dass es keine atembare Luft mehr geben wird. Pervers ist dabei, dass die Passagierschiffe Stickoxide tausendfach in die Luft hinauspusten, was jedoch niemanden interessieren mag.

Die Verkehrsampeln sollen auch dazu beitragen und Stau produzieren. Deswegen sind sie immer rot. Da hat man einen Typen ans Schaltpult gesetzt, der darauf guckt, dass die Verkehrsampeln  auch schön rot bleiben. Es soll keine Grünen Wellen mehr geben, so dass der Verkehr nicht fließt. Dieser Sadist, der wahrscheinlich nicht einmal einen Führerschein besitzt, beobachtet den Verkehr am Bildschirm und amüsiert sich, wie er den Verkehr lahmgelegt.

Die Menschen – sorry die Autofahrer – sollen es vom Stau satt haben und auf das Autofahren verzichten. Autos sollten am besten abgeschafft werden. Und das in einem Land, in dem die besten Autos der Welt gebaut werden.  Na ja, wenn man den Einen oder den Anderen Skandal wegen den Abgas-Manipulationen nicht berücksichtigen würde, müsste das stimmen. Das mit den besten Autos der Welt. Da ist wieder Made in Germany, alles muss perfekt sein! Ich meine, die anderen Länder haben auch solche Manipulationen, aber bei denen kommt es nicht so raus, weil die eben nicht perfekt sind. Made in Germany-Qualität macht sich auch da bemerkbar,  so dass die Manipulationen immer weiter aufgedeckt werden.

So viel zur Perfektion.

Aber diesen Sadisten, oder vielleicht sollte man ihn „Grün“-(Schnabel) nennen, kann ich einfach nicht verdrängen, der am Schaltpult sitzt und die Autofahrer ärgern will!

Wie bereits oben beschrieben, werden vierspurige Straßen umgebaut zu Straßen mit je zwei Richtungsfahrbahnen – davon eine für Autofahrer und eine für Fahrräder. Die  breiten,  menschenleeren Bürgersteige überall in der Stadt bleiben davon verschont.  Man könnte die Fahrradwege auch auf diesen breiten Bürgersteigen bauen, aber wie bereits gesagt, das würde den Verkehr eher beruhigen.

Das Ziel ist anders!

Die Zeit, in der die Menschen – sorry, Autofahrer – im Stau stecken, ist gestohlene Zeit. Sie wird am Ende  uns Allen fehlen.

 

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